Ein Jahr unterwegs mit der Volare
Tag 270+271: Cooper Island, Peter Island, BVIs
April 11, 2012
Am Dienstag Vormittag ist “Hausarbeit” angesagt – Betten frisch überziehen und bei der Gelegenheit die Matratzen im Cockpit ausbürsten, klopfen und säubern – erstaunlich, wie viel Sand und Staub sich da findet. Jedenfalls muss anschließend das Cockpit auch noch gereinigt werden. Das Wetter ist eher trüb, windig und kühl – eigentlich wollten wir die Felsen im Norden unserer Bucht ein bisschen beschnorcheln – angesichts des Wetters beschließen wir aber, zur nächsten Insel aufzubrechen. Als nächstes planen wir einen Aufenthalt auf “Peter Island”, einer großteils in Privatbesitz befindlichen Insel mit einer kleinen Marina und Hotelanlagen im Bungalow-Stil der Luxusklasse. Wir umrunden zunächst unsere Nachbarinsel “Salt Island” im Süden, und dann sehen wir schon das Felseninselchen “Dead Chest” vor uns, hinter dem Peter Island und die “Deadman’s Bay” liegen, wo wir uns – wieder in guter Gesellschaft – einankern. Die Bucht ist wirklich traumhaft schön – Palmen am Sandstrand und türkisfarbenes Wasser, der Strand gehört zu den Hotelanlagen und ist sehr gepflegt. Liegestühle und Sonnenschirme, Strandbars und Sportanlagen vervollständigen die Karibikurlaubskulisse. Es scheint hier auch wieder zahlreiche Wasserschildkröten zu geben – teilweise sehr große – immer wieder tauchen sie neben unserem Schiff auf, holen eine Zeit lang Luft, um dann wieder abzutauchen. Die Pelikane sind auch eifrig am Fischen – mitten im Flug werden die Flügel angelegt und wie eine Bombe stürzen sie sich ins Wasser. Wenn sie erfolgreich waren, sieht man dann, wie sie den Schnabel hochrecken und den Fisch aus dem Kehlsack verschlucken. Einem gemütlichen Nachmittag und Abend steht nichts mehr im Wege – auch das Wetter hat sich wieder gebessert, und wir haben hier sogar einen schnellen, kostenlosen Internetzugang.
Am Mittwoch ist nach einem ausgiebigen Regenguss in der Nacht ausgesprochen karibisches Traumwetter. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen und nur leichter Wind. Wir schwimmen zum Ufer hinüber und erforschen den Strand ein bisschen – alles sehr schön gepflegt, Tennisplätze und Fitnessräume sind vorhanden, das Strandrestaurant allerdings auch ziemlich teuer. Zurück an Bord lassen wir es uns wieder gut gehen. Am späteren Nachmittag fahren wir mit dem Dingi (der Motor benimmt sich wieder tadellos) hinüber zu der Hotelanlage am Ufer, das Anlanden ist kein Problem, da das Meer so ruhig ist. Wir spazieren durch die tadellos gepflegte Anlage hinüber zur Marina in der Nachbarbucht (“Sprat Bay”) und bewundern die Hotelanlage “Peter Island Resort”. Am Strand sehen wir auch ein paar Leguane, die sich auf den Felsen wärmen. Von dort geht es dann noch durch wesentlich weniger gepflegte Umgebung hinüber zur “Great Harbour Bay”, wo auch schon einige Yachten liegen, obwohl hier anscheinend Ankerverbot besteht. Zurück in der Deadman’s Bay gehen wir noch ein Stück auf den Hügel über der Bucht hinauf, wo man einen schönen Blick auf die Bucht und unseren Ankerplatz hat. Zurück an Bord wird es dann ganz besonders gemütlich – im Restaurant am Strand spielt heute eine Steel-Band, und wir genießen die Musik auf Logenplätzen im Cockpit und völlig gratis.

Please sign-in to post a comment.
If you are not yet registered please Register Now.