Ein Jahr unterwegs mit der Volare

N 38° 23' W 34° 20'

Tag 316+317: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 12+13

May 27, 2012

Am Samstag fahren wir bis zum Morgen weiterhin mit der Maschine und kommen nur recht langsam weiter. Dann dreht aber der Wind doch allmählich zurück nach Nord, und wir können die Maschine abschalten und hart am Wind (mit 10 – 15 kn) wieder segeln. Der Himmel ist weiterhin bedeckt, und es ist regnerisch, das Meer halbwegs ruhig mit 1 – 2 m Schwell aus Nordwesten. Es hat aber den ganzen Tag nur maximal 18 Grad – da wünscht man sich eine Heizung an Bord. Im Laufe des Tages dreht der Wind dann immer weiter zurück nach Westen, es bleibt aber bei 10 – 15 kn. Derzeit liegt das Zentrum eines ausgedehnten Tiefdruckgebietes im Nordosten, und wir befinden uns in seinem Randbereich. Gegen Abend bessert sich dann sogar das Wetter – es kommt ein bisschen Sonne durch die Wolkendecke. Später frischt der Wind dann auf 15 – 20 kn auf, und wir kommen endlich etwas schneller voran. Bis Mitternacht haben wir dann auch nur 114 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von nur knapp 5 kn.

Am Sonntag nimmt bereits in der Nacht der Wind weiter auf 20 – 25 kn zu, Böen über 30 kn kommen immer wieder vor. Die Segel werden auf Leintuchgröße gerefft, trotzdem sind wir recht flott unterwegs. Leider werden auch die Wellen immer höher und unangenehmer, am Morgen sind es 2 – 3 m hohe, steile, auf den Kämmen brechende Wellen, und im Laufe des Tages werden wohl zeitweise 4 m Höhe erreicht. Der Himmel ist weiterhin dicht mit Wolken verhangen, und immer wieder gibt es Regenschauer in unserer Umgebung, erstaunlicherweise bei uns nur ganz wenig. Die Temperatur am Morgen liegt nur mehr bei 15 Grad, und wir haben den ganzen Tag nur maximal 19 Grad. Die Volare ist sehr brav, rollt und schwankt zwar wie wild, lässt sich aber nicht so leicht vom Kurs abbringen, und die Wellen schlagen auch nur selten bis aufs Deck oder ins Cockpit. Jede Bewegung an Bord artet zur Fitnessübung aus – teilweise muss man sich richtig krampfhaft festhalten. Beim Aufwärmen des Mittagessens (es gibt angesichts des Wetters ein Fertiggericht aus der Tiefkühlbox) geht uns das Gas aus der letzten von unseren drei Flaschen aus glücklicherweise war das Essen schon fast fertig. Die beiden Flaschen, die ich in Road Town auf Tortola habe füllen lassen, waren anscheinend nicht so richtig voll, auch die vorhergehende Flasche hat nur sehr kurz gehalten, dabei haben wir nicht einmal Brot gebacken. Die kommenden Tage – es sind ja hoffentlich nur mehr zwei bis nach Horta – werden wir also kalt essen müssen. Gegen Abend scheint sich das Wetter dann etwas zu beruhigen, der Wind hat nur mehr selten über 20 kn, die Wellen sind aber nach wie vor recht hoch und steil, es wird also auch eine unruhige Nacht. Bis Mitternacht haben wir dann aber auch 145 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von ziemlich genau 6 kn. Positionsmeldung vom Sonntag, 24:00 (UTC-1).

add comment
N 38° 02' W 39° 45'

Tag 314+315: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 10+11

May 25, 2012

Am Donnerstag trübt sich der Himmel im Lauf des Tages immer mehr ein, der anfangs schwache Wind frischt etwas auf und dreht weiter nach Südwest. Zu Mittag schalten wir die Maschine ab und setzen die Segel, kommen aber nur sehr langsam weiter. Aber wir liegen recht gut in unserem Zeitplan und müssen auch etwas Diesel sparen. Am Nachmittag werden dann wieder drei Kanister in den Haupttank umgefüllt, bei dem relativ ruhigen Wetter ist das doch etwas einfacher. Der Schwell von Nordwesten ist auch schwächer geworden, unter 2 m Wellenhöhe. Bei dem wenigen Wind schlagen die Segel immer wieder hin und her – den Großbaum kann ich ja fixieren, aber wegen der kaputten Spi-Baum-Halterung kann ich die Genua nicht ausbaumen, sie flattert bei jeder Welle und schlägt auch immer wieder back. Mehr als 3 – 4 kn sind nicht drin, wir werden heute nicht besonders weit kommen. Angesichts des ruhigen Wetters geht es auch Sybille wieder ganz gut, und sie lässt es sich nicht nehmen, uns fürs Mittagessen herrliche Krautrouladen in Rahmsauce mit Salzkartoffeln zu kochen. Erst am Abend bessert sich die Situation, der Wind nimmt auf 10 – 15 kn zu und die Segel beruhigen sich. Den ganzen Tag haben wir kein einziges Schiff gesichtet – wir sind wieder einmal ganz alleine, nur ein paar Delphine besuchen uns und lächeln uns zu. Bis Mitternacht haben wir dann auch nur 108 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von 4,5 kn.

Am Freitag ist es endgültig vorbei mit dem Schönwetter, der Himmel ist bedeckt und immer wieder regnet es. Der Wind kommt den Großteil des Tages mit ca. 18 – 20 kn aus Westsüdwest, und wir können die meiste Zeit recht gut segeln. Wir sind anscheinend zwischen einem Hochdruckgebiet im Südosten (das uns das schöne Wetter der letzten Tage beschert hat), einem Tief im Nordosten und einem heranrückenden Hoch im Westen. Die See ist recht kabbelig, die kurzen, harten Wellen mit 1 – 2 m scheinen aus allen Richtungen zu kommen, und einmal schlägt sogar eine Welle von hinten ins Cockpit hinein – gut, dass niemand draußen war. Die Volare bockt und wackelt wieder ordentlich. Am Radar sieht man die Regengüsse um uns herum auch recht schön und es wird auch immer wieder der Alarm ausgelöst. Nachdem die Solarpaneele bei diesem Wetter Urlaub haben, und der Windgenerator auf Vorwindkurs nicht genug Strom liefert, sind dann auch unsere Batterien recht bald leer und wir werfen unseren Generator an. Die Temperaturen bleiben den ganzen Tag unter 20 Grad. Der Vergleich macht uns sicher, dass wir in die falsche Richtung fahren. Die Route zurück nach Europa ist wirklich nicht mit der bequemen Passatroute in die Karibik vergleichbar, die nicht umsonst die “Barfußroute” genannt wird. Aber wir haben wenigstens noch keinen Sturm abbekommen und hoffen, dass das so bleibt. Aber wir haben inzwischen auch bereits zwei Drittel des Weges zu den Azoren zurück gelegt, also werden die Uhren wieder umgestellt, wir haben jetzt UTC-1 Bordzeit. Die letzte Umstellung machen wir dann bei den Azoren. Am Abend schüttet es wieder einmal recht kräftig, und der Wind dreht ziemlich schnell um 180 Grad nach Nordnordost bis Nordost, ganz wie es die Wetterprognose angekündigt hat. Wir können bei dieser Windrichtung unseren Kurs mit den Segeln nicht mehr halten, räumen sie weg und werfen wieder die Maschine an. Gegen 10 – 15 kn Wind kommen wir allerdings nur langsam weiter. Bis Mitternacht haben wir in 23 Stunden 115 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von genau 5 kn. Positionsmeldung vom Freitag, 24:00 (UTC-1).

add comment
N 37° 33' W 44° 16'

Tag 312+313: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 8+9

May 23, 2012

Am Dienstag haben wir den ganzen Tag so richtiges Hochdruck-Schönwetter, leider sehr wenig Wind, zunächst aus Ostnordost, also ziemlich von vorne, und wir fahren weiterhin nur mit der Maschine. Von Norden kommt kräftiger, aber sehr lang gezogener Schwell mit 2 – 3 m, die Volare fährt die flache Dünung sehr sanft hinauf und wieder hinunter. Am Himmel nur ganz dünne Bewölkung und Sonnenschein, aber es ist recht kühl. Am späteren Vormittag sichten wir viele Delphine – ein paar kommen uns besuchen, die meisten sind aber in einiger Entfernung zu sehen, anscheinend mit Fischfang beschäftigt. Dann sehen wir auch einen kleinen Fischkutter – zunächst nur am AIS (die “Tatay” mit 32 m Länge), dann ist er zwischen der Dünung auch mit freiem Auge zu erkennen. Wir sind doch nicht ganz alleine auf der Welt. Der Fischkutter kommt uns aber nicht näher als etwa 5 sm. Es scheint hier viele Fische zu geben, wir sichten mitten am Atlantik sogar zwei Bojen, die anscheinend zu einem Netz gehören. Am Nachmittag fülle ich dann drei unserer Kanister mit Diesel in den Haupttank um – auf einmal bläst doch tatsächlich ein Wal nur etwa 100 m neben der Volare. Leider ist er nur sehr kurz an der Oberfläche und dann wieder verschwunden. Gegen Abend dreht der Wind nach Nord bis Nordwest und frischt etwas auf – wir versuchen zu segeln, sind aber doch sehr langsam, sodass wir nach ein paar Stunden der Ruhe die lustlos schlagenden Segel wegräumen und wieder die Maschine anwerfen. Bis Mitternacht haben wir 118 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von fast 5 kn.

Am Mittwoch ist das Wetter unverändert schön, die Sonne scheint durch sehr dünne Bewölkung, und es ist recht kühl, nur kurze Zeit haben wir über 20 Grad. Weiterhin gibt es sehr wenig Wind, der langsam weiter nach West und Westsüdwest dreht. Unsere Segelversuche werden alle rasch wieder abgebrochen, wir kommen einfach zu langsam weiter. Also ist den ganzen Tag wieder unser braves Maschinchen dran und brummt lautstark vor sich hin. Hoffentlich können wir bald wieder segeln, denn trotz unseres Dieselvorrats in den Kanistern und dieselsparender Drehzahl würden wir nicht bis zu den Azoren kommen, wenn wir die ganze Zeit motoren müssten. Der Schwell ist auch wie gestern – sehr lang gezogene Wellen mit 2 – 3 m, die uns aber nur recht sanft schaukeln lassen. Am Nachmittag besuchen uns wieder ein paar Delphine, die vor unserem Bug hin und her schwimmen, aber nicht lang bleiben. Später kommt dann wieder ein kleiner Fischkutter in Sicht (die “Tania Maria” mit 24 m Länge), wir sehen ihn allerdings nur, wenn wir beide gerade auf einem Wellenberg oben sind. Auch ein Frachter kreuzt unseren Kurs in südwestlicher Richtung, mit seinen 200 m Länge ist er nicht nur am AIS und am Radar gut auszumachen, sondern auch zu sehen, obwohl er uns nicht näher als 7 sm kommt. Bis Mitternacht haben wir dann auch nur 115 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von knapp 5 kn. Positionsmeldung vom Mittwoch, 24:00 (UTC-2).

add comment
N 36° 51' W 49° 01'

Tag 310+311: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 6+7

May 21, 2012

Am Sonntag ist den ganzen Tag eher schlechtes Wetter, der Himmel bedeckt, und rundherum regnende Regenwolken, die uns aber seltsamerweise nur einmal mit einem kleinen Schauer bedenken. Am Morgen dreht der Wind auf Süd, später auf Südwest, wir können also Vorwindkurs fahren. Leider ist der Wind aber zeitweise so schwach, dass wir die Maschine am Vormittag und am Nachmittag jeweils für eine Stunde einschalten, um nicht zu langsam zu werden. Am späteren Nachmittag nimmt der Wind dann aber kräftig zu, wir haben zwischen 18 und 22 kn Wind von achtern und können gut segeln. Leider nimmt auch die Welle wieder zu, wir haben so um die 2 m, und die Volare beginnt so richtig zu rollen. Man glaubt gar nicht, welche seitlichen Beschleunigungen auftreten können, wenn wir so eine steile Welle hinunter rauschen. Nachdem wir etwa ein Drittel der Strecke zu den Azoren hinter uns haben, wird auch die Bordzeit um eine Stunde vorgestellt, wir haben also jetzt UTC-2 (auf den Azoren ist mit der Sommerzeit UTC), und der heutige Tag hat nur 23 Stunden. Am Nachmittag besucht uns dann wieder eine Schule Delphine – diesmal bleiben sie recht lang bei uns, spielen mit der Volare Fangen und schwimmen knapp vor unserem Bug hin und her, manchmal springen sie auch aus dem Wasser, wobei sie sich auf die Seite legen, als wollten sie uns näher in Augenschein nehmen. Es sind einfach ausgesprochen sympathische Tiere, schon durch ihren freundlichen Gesichtsausdruck. Bis Mitternacht haben wir in 23 Stunden 115 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von genau 5 kn, womit wir wieder ganz zufrieden sind.

Am Montag beginnt der Tag mit weiterhin schlechtem Wetter, der Himmel ist bedeckt, Temperaturen meist nur wenig über 20 Grad, der Wind kommt aus Südwest, wie gestern mit 18 – 22 kn. Die Wellen haben nach wie vor um 2 m, und wir schaukeln und rollen vor uns hin. Am Vormittag lässt der Wind dann nach, und wir schalten zeitweise die Maschine ein, damit wir nicht zu langsam werden. Gegen Mittag beginnt es dann auch noch zu regnen – wir sind uns wieder einmal einig, in die falsche Richtung zu fahren. Schließlich dreht der Wind auch noch recht rasch um 180 Grad nach Nordost, und wir haben zwischen 15 und 18 kn Wind auf die Nase – also Maschine einschalten, Segel wegräumen. Aber das Wetter hält sich ziemlich genau an die Prognose – von Nordwesten rückt ein neues Hochdruckgebiet heran. Am frühen Nachmittag löst sich dann die Bewölkung weitgehend auf, die Temperatur geht wieder unter 20 Grad zurück, und Wind und Meer beruhigen sich – nur mehr ca. 8 kn, gegen die unsere Maschine ankämpfen muss, und etwa 1 m Welle – wenigstens das Schaukeln lässt nach, und wir kommen auch ein bisschen schneller weiter. Sybille geht es inzwischen auch recht gut, die Seebeine dürften endlich wieder funktionieren. Am Nachmittag besuchen uns wieder ein paar Delphine – verlieren aber recht schnell die Lust mit uns zu spielen, wir sind einfach zu langsam. Den Rest des Tages gibt es dann keine weitere Wetterveränderung mehr, und wir haben auch den ganzen Tag kein anderes Schiff gesichtet oder in AIS-Reichweite gehabt – wir sind ganz alleine auf der Welt. Bis Mitternacht haben wir 126 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von ca. 5 kn. Positionsmeldung vom Montag, 24:00 (UTC-2).

view comments (1) add comment
N 35° 56' W 53° 49'

Tag 308+309: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 4+5

May 19, 2012

Am Freitag ist wieder fast den ganzen Tag ziemlich gleich bleibender Wind mit ca. 15 – 20 kn, allerdings hat der Wind weiter nach Süd gedreht, sodass wir bei halbem Wind gut segeln können. Das Meer ist auch recht ruhig, Wellenhöhe unter 1 m, allerdings kommen die Wellen genau von der Seite, was die Volare zum Anlass nimmt, sich wohlig zu rollen. Kein anderes Schiff weit und breit zu entdecken. Am Morgen dann große Aufregung im Meer: eine Schule Delphine hat anscheinend einen Fischschwarm eingekreist und die Fische – einige recht große dabei – springen in wilder Flucht hoch aus dem Wasser, wo allerdings schon ein Schwarm hungriger Seevögel kreist. Es ist überhaupt erstaunlich, wie weit entfernt vom Festland man noch Seevögeln begegnet. Die Delphine begleiten dann die Volare noch ein Stück – wird ihnen aber schnell zu langweilig. Sybille geht es wieder etwas besser, was wohl auch auf das ruhigere Meer zurück zu führen ist. Die für das Mittagessen frisch gekochte Selleriecremesuppe mit Knoblauch-Croutons können wir jedenfalls beide durchaus genießen. Bis Mitternacht haben wir 131 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von ca. 5,5 kn, womit wir wieder ganz zufrieden sind.

Am Samstag kommt hinter uns ein Licht in Sicht, anscheinend ein Segler, der etwa parallelen Kurs zu uns fährt, und nur ein bis zwei Knoten schneller ist als wir. Bei Tageslicht können wir dann tatsächlich die Segel erkennen. Das Wetter ist recht schön, wieder nur dünne Bewölkung, obwohl wir in einiger Entfernung eine dicke Regenwolke sichten, die uns aber unbehelligt lässt. Der Wind hat weiter auf Süd gedreht und hat so zwischen 15 – 17 kn, gegen Abend dann frischt er bis über 20 kn auf, und wir kommen auf unserem Raumschotkurs recht gut weiter. Wenn “unser” kräftiges Hochdruckgebiet, das uns bisher recht brauchbare Winde beschert hat, sich noch ein bisschen nach Süden verlagert, sind wir ganz zufrieden (sollte laut aktueller Prognose in den nächsten Tagen passieren). Es zeigt jedenfalls keine Anzeichen einer Abschwächung. Das Meer ist recht ruhig, wieder nur Wellen unter 1 m, leider von schräg hinten – es wird wieder recht schaukelig. Aber Sybille geht es schon halbwegs gut, die Seebeine sind aktiviert. Gegen Mittag ist dann das andere Segelschiff auf gleicher Höhe wie wir – wir schalten den Funk ein, falls er uns anrufen sollte. Tatsächlich ist auch was im Funk zu hören, leider mit so schlechter Qualität, dass wir gar nicht erst antworten. Bis Mitternacht haben wir 138 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von fast 6 kn. Positionsmeldung vom Samstag, 24:00 (UTC-3).

add comment
N 34° 43' W 58° 54'

Tag 306+307: Überfahrt nach Horta/Faial Tag 2+3

May 17, 2012

Am Mittwoch haben wir den ganzen Tag ziemlich gleich bleibenden Wind mit ca. 20 kn aus Ostsüdost, und wir können hart am Wind weiter direkten Kurs auf Faial fahren. Wir haben stark gerefft, kommen aber trotzdem recht gut weiter der kräftige Wind sorgt auch für genügend Arbeit für unseren Windgenerator, der unseren Strombedarf spielend deckt. Es ist allerdings ziemlich holprig – Sybille geht es dabei wieder gar nicht gut. Wir haben recht kurze, harte Wellen mit ca. 2 m Höhe und immer wieder schlägt der Rumpf mit einem explosionsartigen Knall aufs Wasser, und das ganze Schiff vibriert. Alle paar Minuten, wenn eine etwas höhere Welle kommt, fliegt die Gischt über das ganze Schiff bis ins Cockpit und wir sind nur recht selten draußen. Der Himmel ist die ganze Zeit bedeckt und es ist recht kühl, wir haben gerade einmal 20 Grad. Den ganzen Tag sichten wir kein einziges Schiff auch über AIS ist nichts in Empfangsreichweite. Wir sind uns einig – wir fahren eindeutig in die falsche Richtung. Gegen Abend geht es Sybille dann ein bisschen besser, und eine heiße Gemüsesuppe tut uns beiden gut. Bis Mitternacht haben wir 131 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von ca. 5,5 kn, womit wir wieder ganz zufrieden sind.

Am Donnerstag bessert sich das Wetter gegen Morgen, die Bewölkung ist nur mehr sehr dünn, und der Wind lässt auf 15 – 18 kn nach. Das Meer hat sich auch ein wenig beruhigt, und die Segel werden wieder ganz ausgerollt. Weiterhin ist kein Schiff in Sicht- bzw. AIS-Reichweite. Der Wind hat weiter auf südlichere Richtungen gedreht, und wir kommen ganz gut weiter. Es ist auch etwas wärmer geworden, am Nachmittag haben wir fast 25 Grad – in der Kajüte. Sybille geht es zwar etwas besser als gestern, aber so richtige Seebeine hat sie noch nicht bekommen. Am Nachmittag baue ich die Trennwand in der ansonsten zum riesengroßen Doppelbett eingerichteten Heckkabine wieder ein – so haben wir beide eine Ecke, in die wir uns auch bei der vorherrschenden Schräglage kuscheln können – bisher habe ich in meinen Nachtwache-Pausen ja im Salon geschlafen, musste mich dabei aber immer am Tisch abstützen, um nicht von der Bank zu fallen. Das Wetter bleibt den ganzen Tag ziemlich gleich – das mächtige Hochdruckgebiet, in dessen Einflussbereich wir uns befinden, ist anscheinend weiterhin ziemlich stabil. In der Nacht kreuzt dann ein Frachter hinter uns unseren Kurs – die Lichter sind gerade noch erkennbar, am AIS ist er deutlich zu sehen. Bis Mitternacht haben wir 125 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von etwas über 5 kn. Positionsmeldung vom Donnerstag, 24:00 (UTC-3).

add comment
N 33° 17' W 63° 42'

Tag 304+305: Hamilton, Bermuda, Überfahrt nach Faial Tag 1

May 15, 2012

Am Montag ist weiterhin schönes, ruhiges Wetter, nur die Temperaturen um die 20 Grad sind wir einfach nicht mehr gewöhnt. Die Wetterprognose für die nächsten Tage ist auch nicht gerade optimal – viel Ostwind ist vorhergesagt. Die “Zone westlicher Winde” wird zumindest in der kommenden Woche ihrem Namen nicht gerecht. Trotzdem werden wir morgen zu den Azoren aufbrechen. Bis nach Horta auf Faial, der Hauptinsel, sind es etwa 1800 sm – wir werden mindestens ca. 15 Tage brauchen, je nach Windsituation. Zunächst werden wir wegen der vorherrschenden Windrichtung einen Kurs möglichst hart am Wind nach Nordosten segeln und hoffen, dass wir spätestens etwa auf der Breite der Azoren, also bei ca. 38 Grad, nach Osten abdrehen können – was ja auch der allseits empfohlenen Route entspricht. Am Nachmittag fahren wir also mit dem Dingi hinüber in den Ort – ausklarieren und ein letztes Mal einkaufen. Außer den “Grundnahrungsmitteln” (Bier, Wein, etc.) wird noch viel Obst, Gemüse und Salat gekauft, sowie Orangensaft, Milch, etc. Für den Transport zum Dingi borgen wir uns ein Einkaufswagerl aus – so brauchen wir nicht schleppen. Nachdem auf der Volare alles verstaut ist, wird auch das Dingi weggeräumt und das Schiff seeklar gemacht. Morgen wollen wir dann nur mehr tanken und Wasser bunkern, bevor wir die wirklich hübsche Insel verlassen werden.

Am Dienstag kriechen wir schon recht früh aus den Kojen und genießen ein letztes, ruhiges Frühstück, bevor die Schaukelei wieder los geht. Danach wird auch schon der Anker gelichtet und wir fahren hinüber zur Tankstelle, wo wir unseren Dieseltank und einen der Wassertanks voll füllen. Dann melden wir uns noch brav über Funk bei “Bermuda Harbour Radio” ab, und fragen ob die Durchfahrt durch den “Town Cut Channel” frei ist – nachdem wir auch noch unser Ziel und die voraussichtliche Ankunftszeit bekannt gegeben haben, wird uns noch gute Reise gewünscht und wir können abdampfen. Kaum haben wir das vorgelagerte Riff passiert, wird die Maschine abgeschaltet und die Segel ausgerollt. Zunächst geht es bei leichtem Wind von 10-15 kn angenehm dahin – leider kommt der Wind aus Ostnordost, wir sind hart am Wind also in ziemlich nördlicher Richtung unterwegs. Am Nachmittag lässt dann der Wind ziemlich nach, es sind nur mehr um die 5 kn – wir starten also die Maschine, und ändern unseren Kurs nach Nordost. Später dreht dann der Wind auf Ostsüdost und wird auch wieder kräftiger, bei ca 10 kn wird die Maschine wieder abgeschaltet und wir können wieder recht angenehm segeln, das Meer ist allerdings recht unruhig und die Volare serviert uns unser Lieblingsmenü: Stampfen, Rollen, Schlingern, Schaukeln, garniert mit Schräglage. Am Abend wird der Wind dann noch kräftiger, wir haben 15 – 20 kn aus Südost und schlagen direkten Kurs nach Faial ein und reffen sogar ein bisschen die Segel. Von der Hafenausfahrt von Bermuda bis Mitternacht haben wir in 14 Stunden dann 75 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von über 5 kn, womit wir ganz zufrieden sind. Positionsmeldung vom Dienstag, 24:00 (UTC-3).

add comment
N 32° 22' W 64° 40'

Tag 302+303: Bermuda

May 13, 2012

Am Samstag hat sich das Wetter total beruhigt, die Sonne scheint, das Meer ist ruhig, und es gibt nur relativ wenig Wind, allerdings ist es recht kühl geworden. Bald nach dem Frühstück fahren wir mit dem Dingi in den Ort hinüber – diesmal bleiben wir ganz trocken. Im Ort soll es heute einen Markt mit einheimischen Produkten geben, den wir uns anschauen wollen. Zuerst ist aber im Hafen eine kleine, historische Theatervorführung zu bewundern – wir verstehen nicht genug, aber anscheinend soll eine missliebige, nicht den lokalen Moralvorstellungen entsprechende Frauensperson durch Eintauchen in das kalte Hafenwasser zur Räson gebracht werden, was natürlich den zahlreichen Zuschauern gefällt… Der Markt ist dann eher eine Enttäuschung, nur ein paar Stände mit Souvenir-Kitsch (made in Taiwan, oder so), ein einziger Stand hat (allerdings frische) Zwiebeln und Karotten, sowie diverse Kräuter, zu stark überhöhten Preisen. Im Restaurant in der Somers’ Wharf genehmigen wir uns dann noch ein Ginger Ale und ein Guinness, dann geht es wieder (trocken) zurück an Bord zu einem stressfreien Nachmittag und Abend.   

Am Sonntag brechen wir gleich nach dem Frühstück zu unserer Inselrundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf (das Wetter ist weiterhin schön, recht kühl – ideal für unser Vorhaben). Zuerst geht es mit dem Bus hinüber in die Hauptstadt Hamilton. Die Landschaft ist wunderschön, die Insel ist sehr dicht besiedelt – man wird unheimlich an England erinnert. Zahlreiche kleine Häuser, sehr sauber, in Pastellfarben gestrichen, umgeben von gepflegten Gärten mit Palmen und verschiedensten tropischen Pflanzen. Dazwischen auch immer wieder große Anwesen mit entsprechenden Gebäuden im Kolonialstil. Nach Hamilton sind es etwa 17 km auf engen, gewundenen Straßen, über einige Brücken geht es meistens der Küste entlang. Die lang gestreckte, stark zergliederte Insel ist ja an keiner Stelle mehr als ein paar Kilometer breit. In Hamilton selbst herrscht sonntägliche Ruhe – Gehsteige hochgeklappt. Nach einer Runde durch die Innenstadt (Kathedrale, Regierungsgebäude, Einkaufsmeile am Hafen entlang) beschließen wir, weiter mit dem Bus die ca. 24 km zum “Royal Naval Dockyard” zu fahren, wo auch die Kreuzfahrtschiffe anlegen und das “National Museum of Bermuda” ist. Wieder geht es durch sehr gefällige Landschaft – an der Küste sind zahlreiche Buchten, von kleinen, vorgelagerten Inselchen geschützt, zu bewundern. Kein Wunder, dass Mark Twain gesagt haben soll, er würde Bermuda dem Paradies vorziehen (oder so ähnlich). Im Dockyard herrscht ziemlicher Betrieb, es liegen zwei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen und zusätzlich ist ja auch noch Muttertag mit den traditionellen Familienausflügen. Wir bekommen aber trotzdem Platz in einem der Restaurants und sind mit unserem Mittagessen sehr zufrieden. Danach besuchen wir das Museum im ehemaligen Fort – es gäbe sehr viel zu sehen in liebevoll gestalteten Ausstellungsräumen. Da wir aber nicht allzu spät nach Hamilton zurückkommen wollen (und dort den Supermarkt aufsuchen, der am Sonntag Nachmittag nur relativ kurz geöffnet hat) bleibt uns nicht viel Zeit. Sehr nett ist auch der “Dolphin Encounter” – ein Streichelzoo mit Delfinen. Mit der Fähre geht es anschließend in nur 20 Minuten zurück nach Hamilton, wo wir im Supermarkt noch ein bisschen einkaufen (ein großer Block frischer Emmentaler und Pumpernickel-Brot sind unsere hauptsächliche Beute), dann geht es wieder mit dem Bus zurück nach St. George, wo unser Dingi und die Volare brav auf uns gewartet haben.

add comment
N 32° 22' W 64° 40'

Tag 300+301: St. George, Bermuda

May 11, 2012

Am Donnerstag ist es dann ein bisschen wärmer geworden, die Sonne scheint ab und zu, und der Wind hat auf Süd gedreht. Aber die Prognose für die nächsten Tage droht mit einer Kaltfront, heftigerem Wind, Gewitter und Regen. Erst am Wochenende soll es besser werden. Die Langfristprognose schaut für die Überfahrt zu den Azoren auch nicht so gut aus, aber vielleicht ändert sich das ja noch in den nächsten Tagen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Dingi hinüber, ein bisschen einkaufen. Obwohl wir hier ja in einer Lagune liegen, ist das Meer durch den kräftigen Wind ziemlich aufgewühlt, und die Überfahrt wird eine nasse Angelegenheit. Aber wir bleiben ja nicht lange, kaufen nur ein bisschen Frischware (hauptsächlich die herrlichen, geschmackvollen Tomaten, die es hier gibt) und eine Ladung Wasser. Zurück an Bord können wir uns dann umziehen, und der Abend wird noch recht angenehm.   

Am Freitag fahren wir gleich nach dem Frühstück wieder hinüber an Land, es wird wieder eine recht feuchte Überfahrt, Sybille hat sogar ihre wasserdichte Überhose und eine Jacke an. Im Dingi versuche ich dann hinter ihr in Deckung zu gehen, damit das herein gewehte Wasser mich nicht erwischt. Es klappt ganz gut, und während Sybille beim Friseur ist, schaue ich mich noch ein bisschen in St. George um – die teilweise recht alten Häuser sind wirklich sehr nett und gemütlich hergerichtet. Später besorgen wir uns dann noch den “tourist-pass”, mit dem wir einen Tag lang die Busse und Fähren auf der gesamten Insel benützen können – am Sonntag wollen wir damit eine Inselrundfahrt machen. Das Wetter scheint sehr schnell schlechter zu werden – es beginnt bereits ein bisschen zu regnen, als wir mit unserem Dingi zur Volare zurück fahren. Der Außenborder hat wieder einmal etwas im Vergaser – geht nur mehr mit Standgas und stirbt immer wieder ab. Aber wir kommen doch noch bis zum Schiff – schwimmen wäre bei der Wassertemperatur von nur mehr ca. 21 Grad nicht attraktiv gewesen. Kaum sind wir an Bord, geht es auch schon los – heftiger Wind und Regen setzen ein. Ein richtiges Tropengewitter entlädt sich über uns, mit Blitz und Donner, und es schüttet wie aus Kannen. Wir machen alle Luken dicht, um es in der Kabine doch ein bisschen wärmer zu haben. Erst gegen Abend beruhigt sich das Wetter, und im Lauf der Nacht dreht dann der Wind auf Nord und ist auch nur mehr sehr schwach – wir haben eine sehr ruhige Nacht.

add comment
N 32° 22' W 64° 40'

Tag 298+299: Überfahrt nach Bermuda Tag 7+8

May 09, 2012

Am Dienstag können wir in der Nacht noch ganz gut segeln – wir kommen hart am Wind allerdings nur langsam weiter. Am Morgen frischt der Wind etwas auf, leider dreht er wieder nach Nord, sodass wir unseren Kurs nach Bermuda nicht halten können, sondern ein paar Grad nach Westen ausweichen müssen. Am AIS sehen wir wieder einen Verfolger – es dürfte ein kleiner Segler sein, den wir schon ein paar Mal in der Karibik getroffen haben. Eigentlich sollte der Wind laut Prognose (von heute früh) langsam auf Ost drehen – er denkt aber nicht daran. Nachdem wir aber schon einige Meilen von unserem Kurs abgewichen sind, werfen wir die Maschine an und räumen die Segel weg. Auch ohne Schräglage schaukeln uns die die ca. 2 – 3 m hohen Wellen ohnehin genug, und für’s Mittagessen ist es angenehmer, nicht alles die ganze Zeit so sehr festhalten zu müssen. Mit der Maschine und dieselsparender Drehzahl kommen wir gegen Wind und Welle nicht so richtig weiter. Gegen Abend dreht der Wind ja dann doch auf Ost – die Segel werden ausgerollt und die Maschine abgeschaltet – es geht schön dahin. Es ist auch den ganzen Tag trocken geblieben, gering bewölkt mit viel Sonne – allerdings empfindlich kühl (na ja, alles ist relativ, nach fast fünf Monaten Karibik noch etwas relativer). Später dreht dann der Wind sogar noch ein bisschen nach Süden, ganz gemäß der Prognose, und wir können weiter (halbwegs) ruhig segeln. Wir haben bis Mitternacht dann auch nur 108 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von 4,5 kn.

Am Mittwoch geht es in der Nacht und am Vormittag recht gut mit dem Segeln weiter, wir haben ca. 15 kn Wind aus Ost bis Südost. Am Morgen kommt dann auch schon die Südspitze von Bermuda in Sicht – das Wetter ist sehr schön, kaum Bewölkung, aber sehr kühl. Der Funkkontakt mit Bermuda Harbour Radio funktioniert recht gut, nur unsere Vorabinformationen (per Mail und per Internet) sind nicht auffindbar bzw. nicht angekommen. Ich muss also die ganzen Detaildaten (Rufzeichen, MMSI, Marke und Kapazität der Rettungsinsel, EPIRB-Type und Registrierungsnummer, etc., etc.) nochmal per Funk durchgeben. Sobald wir die Einfahrt zum Hafen von St. George’s erreicht haben, sollen wir uns nochmals melden, ob die schmale Durchfahrt auch frei ist, oder ob gerade ein Kreuzfahrtschiff die gesamte Breite benötigt. Frühstück gibt es angesichts der fast arktischen Temperaturen (alles relativ…) in der Kajüte. Erst vor der Hafeneinfahrt, die wir um ca. 11:00 erreichen, werden die Segel weggeräumt und die Maschine angeworfen. Von Harbour Radio erfahren wir per Funk, dass die Durchfahrt frei ist, und wir sollen gleich zum Zollanleger fahren um einzuklarieren. Das Anlegen dort klappt dann auch recht gut, und der Papierkram kann erledigt werden. Sowohl der Funkverkehr als auch das Einklarieren läuft in einer sehr freundlichen, lockeren Atmosphäre ab – überall werden wir willkommen geheißen und man wünscht uns angenehmen Aufenthalt, beim Zoll bekommen wir dann auch noch ein Paket mit sehr brauchbaren Informationen (Stadtplan, etc.). So etwas sind wir gar nicht mehr gewohnt. Danach suchen wir uns einen Ankerplatz in der Bucht vor St. George’s. Unser Anker hält beim zweiten Versuch zufriedenstellend, wir richten gleich das Dingi her und fahren zum bequemen Dingianleger direkt vor dem Stadtzentrum hinüber. Der Ort macht mit seinen alten, schön hergerichteten Häusern einen sehr sauberen, aufgeräumten Eindruck – very British. In einem der Restaurants bestellen wir uns dann ein verspätetes Mittagessen, zuerst sitzen wir draußen in der Sonne, was uns aber trotz Jacken zu kühl wird, worauf wir hinein übersiedeln. Anschließend wird die Stadt ein bisschen erforscht. Es scheint tatsächlich alles recht teuer zu sein, aber wir werden ja nur das Notwendigste einkaufen. Nachdem wir wieder zurück an Bord sind, wird es noch recht gemütlich – drinnen in der Kajüte. Leider soll es die nächsten Tage ziemlich schlechtes Wetter geben – kräftiger Wind, Regenschauer, Gewitter und dazwischen Nebel. Wir haben bis zur Hafeneinfahrt seit Mitternacht noch genau 60 sm zurückgelegt, das entspricht einem Schnitt von über 5 kn. Insgesamt war die Überfahrt 850 sm lang, und wir haben genau sieben Tage und eine Stunde benötigt.

add comment