Auszeit im Mittelmeer

N 42° 25' E 18° 42'

Gebirgswandern im Regen

June 26, 2009

Immer noch Windstille, immer noch “Schönwettertief”. Vormittags brechen wir auf und dieseln nach Kotor. Dort legen wir uns in die “Marina”. Zwischen einer Oyster62 und einem 54 Fuß Kat wirken wir mal wieder wie ein Beiboot.

Genau gegenüber der Marina ist der Markt von Kotor, eine wahres Schlaraffia, man kann sich nicht sattsehen! Auf Empfehlung von Freunden aus Pula brechen Blacky und ich zur ersteigung der Burg auf. Kein Pappenstiel aber echt sehenswert. Lediglich das Wetter macht uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Kaum sind wir aufgebrochen fängt es an zu nieseln…….. Immer noch besser als im prallen Sonnenschein und der Hitze sich den Berg raufzuquälen, also weiter! Oben angekommen hört es erst mal auf, dafür sehen wir aber auch nichts mehr, inzwischen sind wir über den Wolken! Beim Abstieg erwischts uns dann noch so richtig, tropfnass bis auf die Unterwäsche sind wir nach 4 Stunden wieder zurück am Schiffchen, wo wir von Dad mit heißer Suppe erwartet werden. DANKE

Abends dann noch bummel durch die Stadt und gemütliches Abendessen.Kaum zu glauben, das die meisten an diesen schönen Plätzen einfach vorbeifahren.

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N 42° 23' E 18° 39'

Buchtln

June 27, 2009

Langsam aber sicher müssen wir uns losreißen. Nachdem wir noch in “Schlaraffia” einkaufen waren machen wir uns auf den Weg. Es ist in der Bucht von Kotor mal wieder Dieseln angesagt, was aber die Möglichkeit gibt, alles nochmals gründlich zu erkunden. Als wir die Bucht verlassen können wir dann doch noch segeln. Unser Anker fällt in der U. Oblatna vor einer wuderschönen einsamen Strandbar. Grillen, Baden…..Buchteln halt!

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N 42° 19' E 18° 52'

In Budvar, um Budvar und um Budvar herum.....

June 28, 2009

Wir hangeln uns weiter die Küste entlang nach Süd. Alles wird möglichst genau erkundet, wer weis wann wir mal wieder hierher kommen. Nachdem es dann schon mal wieder spät wird, wird auch wieder Pan geändert. Alle von uns angestrebten Ankerplätze sind durch Schwimmerzonen blockiert. Zu guter letzt haben wir Budvar mehr als nur einmal gesehen. Von allen Seiten haben wir es eingekeist bis wir schließlich vor der Insel SV. Nikola vor Anker gehen. Auf der Insel befindet sich eine halbfertige stillgelegt Marina. Hätte mal ein richtiges Schmuckstück werden können, aber offensichtlich fehlte das Geld um es fertigzumachen. Morgen wollen wir weiter nach Bar um auszuklarieren. Griechenland ruft uns immer lauter…….

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N 42° 06' E 19° 05'

Großstadtflair

June 29, 2009

Die letzten 15sm bis Bar sind heute ein Klacks. Die Silos der Stadt sind schon von der Ferne gut zu erkennen und wir sind schon sehr neugierig ob die Stadt tatsächlich so schrecklich ist wie sie immer beschrieben wird. Wir machen in der Marina am Steg von Jug fest, und werden wieder einmal mehr als herzlich empfangen. Auch die Stadt ist als Industriestsdt nicht zu erkennen und hat durchaus Charm. Eine wunderschöne Esplanade führt von der Marina zu den sandigen Badestränden.Wir bummeln bis es dunkel wird und gehen dann in der Marina ins Restaurant wo wir uns mit einer einheimischen Spezialität verwöhnen. Morgen wollen wir noch einkaufen, ausklarieren, Wasser bunkern und dann los……..

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N 41° 10' E 19° 05'

Überfahrt

June 30, 2009

Nachdem alles erledigt und ein paar Zöllner sehr erstaunt waren das wir ausklarieren wollen (Nicht mal ein Stempel) brechen wir auf. Die ersten Stunden haben wir Glück und ein leichter NW-Wind schiebt uns unserem Ziel entgegen. Die Windfahne übernimmt die Steuerung und die Crew kann relaxen. Leider geht der Wind bei Einbruch der Nacht schlafen und wir tauschen die Segel gegen den Motor und die Windfahne gegen den Autopiloten…..

Die See ist absolut ruhig und außer ein paar Fischerbooten nichts los, was für ein Unterschied zu unserer letzten Überfahrt…………….

 

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N 39° 52' E 19° 35'

Ankunft in Griechenland

July 01, 2009

Leider ist der Wind nicht mehr wiedergekommen……….

Unter Maschine laufen wir bis nach Erikousa. Unglaublich wie viele Schiffe hier sind. Bei unserem letzten Aufenthalt hatten wir die große Bucht fast für uns alleine, diesmal rangeln sich Flottillien und Italiener um die besten Ankerplätze. Aber was solls der Platz reicht für alle.

Baden relaxen, einfach ankommen…….

 

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N 39° 39' E 19° 51'

Offizielle Ankunft

July 02, 2009

Endlich wieder segeln!!!!!! Schöner Wind schiebt uns zügig zu unserem heutigen Ziel, der Gouvia Marina. Wir wollen uns bei der Port Autority melden um dann auch offiziell in Griechenland anzukommen. Wie immer reagiert vor der Marina keiner auf den Funk und erst ein Anruf mit dem Handy bringt die Marineros auf den Plan. Leider werden wir in den neuen Teil der Marina geschickt (alle Proteste sind sinnlos) und liegen zu guter letzt am Ars.. der Welt. Was solls, ist ja nur für eine Nacht ……..

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N 39° 40' E 19° 51'

Mediteraner Schlendrian

July 03, 2009

So, alles erledigt, jetzt sind wir offiziell. Da wir unter 10 m Schiffslänge sind brauchen wir kein Cruising-Permit, und alles ist recht unkompliziert. Mit 15 Euro für das austellen einer Crewliste war alles erledigt. Manchmal hat es auch durchaus Vorteile klein und unauffällig zu sein :-)

Wir genießen den Marinaflair mit Pool und allen Annehmlichkeiten bis 1400 Uhr, dann müssen wir auslaufen wenn wir nicht noch einen Tag Liegegeld bezahlen wollen….

Der mediterane Schledrian hat uns aber schon wieder so weit eingeholt das wir nicht mal 1 sm weit kommen, bevor der Anker fällt. Es ist irre heiß und nur ein ausgiebiges Bad rettet uns vor dem Hitzetod…….

Erst mal wieder vor Anker können wir uns dann auch nicht mehr aufraffen weiter zu fahren. Wir liegen direkt vor der Marina und es ist besser als Kino, die ganzen Schiffe beim ein und auslaufen zu beobachten.

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N 39° 14' E 20° 08'

Ankerversuche

July 04, 2009

Pünktlich zum Nachmittag frischt der Wind auf und ermöglicht uns einen heißen Ritt nach Paxos. In der Düse zwischen Korfu und Paxos wird  durchaus ein Reff fällig. Kurz vor Paxos haben wir dann eine ordentliche Welle die uns kräftig durchschaukelt. Eine besonders vorwitzige steigt sogar von hinten übers Heck ein und erwischt Blacky eiskalt…….:-)

Wie für uns üblich sind wir mal wieder spät dran und…… richtig…….. die Bucht voll. Man hat das Gefühl man könnte trockenen Fußes über die Bucht gehen, so dicht an dicht liegen die Schiffe. Einige Ankerversuche scheitern und alle werden schon genervt und ungeduldig. Es ist fast unmöglich eine Lücke zu finden in der man mehr aols 10 m Kette geben kann um kein anderes Schiff zu behindern. Endlich hält der Anker…. aber der Slowene und seine Frau auf dem Nachbarschiff sind nicht damit einverstanden wie wir liegen und zetern lautstark. Wir lassen uns erst mal nicht aus der Ruhe bringen, klarieren alles und sondieren die Bucht nochmals nach einer Alternative. Ich entdecke einen Platz an dem wir noch zwischen 2 Yachten quetschen können und machen dort vor Buganker und Heckleinen fest. Jetzt kann sich wirklich keiner mehr beschweren.

Vor dem Landgang wird noch gebadet, dann düsen wir mit dem Dingi in den Ort. Noch genauso schön wie vor 3 Jahren! Es scheint als wäre hier inzwischen die Zeit stillgestanden. Das Lokal in dem Heiko damals seine Sonnenbrille liegen gelassen hat meiden wir………. 

Nach einem lecker Abendessen und einem Absacker in der Lounge-Bar falllen wir zufrieden und müde in die Koje.

 

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N 39° 27' E 20° 00'

Fischerdorf

July 05, 2009

Es fällt uns nicht leicht uns von der türkisblauen Lakka Bucht loszureißen…. Karibikfeeling pur.

Aber wir schaffen es dann doch. Mein Dad fliegt am 07.07.09 von Korfu zurück nach München und wir müssen uns langsam wieder Richtung Norden aufmachen. Zuvor aber noch ein kleiner Abstecher nach Gaios. Das muß man einfach gesehen haben. Gerade als wir unsere Runde durch Gaios beendet haben kommt auch der Wind wieder und wir können segeln. Wie schon gehabt, zuerst 10 – 15 kn, dann langsam aber sicher zunehmend. Vollzeug, Reff, Ausreffen, Maschine, Vollzeug, Reff………. Aeolus halt uns auf trapp. Erst als wir im Flachwasser am Cap fast auf der Stelle keuzen geben wir auf und dieseln die letzten 2-3 sm bis Petriti.

Petriti ist ein kleines Fischerdorf mit Mole und Ankermöglichkeit. Natürlich ist es wieder voll, aber in einer 5 Minuten Aktion liegen wir vor Anker, bevor uns eine nachkommende Yacht auch noch den letzten Platz streitig macht. Uns wird klar warum hier alle so früh auslaufen……. aber wenn man segeln will….. der Wind kommt nunmal erst nachmittags.

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