Auszeit im Mittelmeer

N 36° 42' E 28° 13'

Zwar nicht Freitag, aber definitiv der 13te!

September 13, 2009

Wenn man so wie ich an eine gewisse Ausgewogenheit der Dinge glaubt, war klar das bei all unserem Glück auch mal etwas schief gehen muss……

Nachdem wir ja schon gestern nach der fast schlaflosen Nacht uneinig waren, fallen heute das erste Mal laute Worte…..

103 Tage auf 10 Meter, 24 Stunden zusammen und nie Streit, dann kommen ein paar stressige Tage und es kracht auf einmal?!?! Ich denke wir brauchen dringend eine Pause, in der wir uns keine Gedanken um Wind, Wetter und Ankerplatz machen müssen.

Wir merken ziemlich schnell das gerade etwas schief läuft und beruhigen uns auch gleich wieder. Es ist jedoch das eingetreten, was wir für fast unmöglich gehalten haben und bei anderen segelnden Paaren so verurteilten. Zoff und schreien gibt es normalerweise zwischen uns nicht. Unstimmigkeiten ja, aber schreien nein! Offensichtlich geht es aber danach besser und jeder konnte so seinen aufgestauten Stress loswerden.

Hier nun ein paar Zeilen von Blacky, die er nach erfolgreicher Ankeraktion niedergeschrieben hat. Ich habe immer darauf gedrängt das er auch einmal etwas aus seiner Sicht schildert. Es war anscheinend der richtige Zeitpunkt……

 

„Ich glaube wir sind auf dem absoluten Tiefpunkt unserer Reise angelangt. Wir sind total uneinig und jede falsche Bemerkung führt zu Streit und Tränen. Es ist absolut nicht das was wir uns vorgestellt haben. Wenn das was sich gerade mal wieder präsentiert der Meltemi ist, freue ich mich schon bald wieder auf Bora und Jugo. Der Wind ist hier absolut launisch und unberechenbar. Jedes Cap hat seinen eigenen Wind und er dreht oft von einer auf die andere Sekunde um 180 Grad mit 20 – 25 kn oder mehr. In den Buchten hat man es kaum geschafft den Anker mal eben so zum halten zu bekommen, da dreht der Wind und dreht einem den Anker wieder aus. Deswegen wohl immer mit Heckleinen damit zumindest hin und wieder mal eine Leine hält. Der Ankergrund hier ist in der Regel schlecht oder absolut schlecht oder 15 – 20 m tief. Die Buchten sind von riesigen Gulets überfüllt und Schwell wirft einen nachts aus der Koje. Unser heutiger Ankerplatz vereint alles Schlechte was wir bisher erlebt haben. Der Ankergrund ist gelinde gesagt beschissen. Schönen Gruß an Rod Heikell (Verfasser Revierführer) in dieser Bucht hast du wohl noch nie geankert. Es gibt kein Schiff bei dem der Anker hält und sogar die Gulets müssen Anker auf gehen und neu ankern… auf 20 – 30 m Tiefe. Die Böen fauchen mit bis zu 25 kn von NE bis SW, jeden Augenblick aus einer anderen Richtung.

Wir haben zum Glück beim schnorcheln einen Mooringblock am Boden entdeckt und haben eine Leine durch diesen gezogen. Hoffentlich ziehen wir in dieser Nacht nicht den Block durch die halbe Bucht. Wir liegen jetzt zwar sicher??? aber quer in der Bucht und machen den ganzen Strand zu. Mal sehen was die Gulets morgen mit ihren Badegästen davon halten.

Alles in allem fragen wir uns ob es in Kroatien nicht wirklich schöner ist. Die Buchten hier sind alle wild-romantisch, wobei die romantische Seite oftmals nicht zu entdecken ist. Wir haben für uns beschlossen diesem Revier im nächsten Jahr noch eine Chance zu geben, aber wahrscheinlich wird uns unser Weg dann 2011 zurück in die Adria führen. Die Preise hier sind absolut nicht mehr billig, das Bier teuer und der Wein unbezahlbar. Grundnahrungsmittel sind gut, Obst und Gemüse super und das ganze auch noch günstig. Die Marinas sind groß und unpersönlich, die Leute sind durchwegs sehr freundlich auch wenn jeder Zweite irgendetwas verkaufen will.“

 

Ich muss zugeben im Moment habe ich ähnlich gefühlt. Die letzten Tage noch in den Knochen hatten wir uns auf einen entspannten ruhigen Abend in einer schönen Bucht gefreut. Die Bucht ist rein optisch auch ein Traum. Klein, heimelig, kleiner Strand, türkis Wasser. Problemlos legen wir uns neben 2 Gulets vor Buganker und Heckleinen und denken jetzt können wir den Tag genießen. Keine halbe Stunde später legt der Wind kräftig zu und wir brauchen nahezu 2 Stunden bis wir dann endgültig sicher liegen können und das nur Dank des entdeckten Mooringblocks. Ein anderes Pärchen neben uns hat die selben Probleme und auch da wird es laut. Offensichtlich will uns das Revier hier gleich seine schlechten Seiten präsentieren. Es ist nicht so das der Streit eskaliert, aber es zeigt uns das in Stresssituationen selbst wir nicht vor bösen Worten gefeit sind.

Immer eitel Sonnenschein ist offensichtlich eine Illusion. Jetzt brauchen wir wirklich endlich einmal die versprochene Flaute, damit wir die Buchten auch entspannt genießen können. Zum Glück verraucht der Ärger relativ schnell und wir können trotz rüttelnder Böen halbwegs ruhig schlafen. Morgen sieht die Welt bestimmt wieder anders aus…..

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N 36° 34' E 28° 00'

Schwell und ein sinkendes Schiff

September 12, 2009

Erst um 1000 Uhr morgens beendet das Barometer den freien Fall…….Der Wind lässt nach, es hört auf zu regnen aber der Schwell bleibt. Die letzte Nacht hat ziemlich geschlaucht und es sieht auch noch nicht wirklich nach Wetterbesserung aus. Wir wollen noch einen Tag hier bleiben und auf Besserung warten. Leider ist der Schwell in der Bucht so unangenehm das selbst jetzt nicht an schlafen zu denken ist.

Übernächtigt und genervt sind wir uns total uneinig was wir tun sollen. Blacky hat beim schnorcheln festgestellt das im „Stürmchen“ unser Hauptanker ausgebrochen ist und der Zweitanker das Schiff gehalten hat. Beim Versuch den Hauptanker neu zu verankern brechen wir auch den Zweitanker aus………. was für eine Schei………!!!!!

Nachdem das Barometer langsam wieder zu steigen beginnt, einigen wir uns darauf beide Anker zu holen und wollen vor Heckleinen gehen um dem Schwell zu entkommen………aber irgendwie will heute so gar nichts klappen, auch das geht schief! Letztendlich als der Wind dann auf 15 kn abgenommen hat schaffen wir es dann doch uns neu vor Buganker zu legen. Jetzt hält er wieder und langsam nimmt der Schwell auch ab und wir dürfen wieder entspannen.

Es wird friedlicher und wir können sogar Delfine in der Bucht beobachten, offensichtlich wissen die auch, das es hier dicke Fische gibt :-)

Trotz der heftigen Nacht waren wir aber offensichtlich doch diejenigen die Glück hatten. Wir müssen hilflos beobachten wie eine Motorjacht langsam aber sicher sinkt. Zwar wird wirklich alles versucht sie zu retten, jedoch keine Chance. Die Einheimischen schaffen es noch sie halb auf den Strand zu ziehen, damit sie wenigstens nicht im tiefen Wasser untergeht, können aber nicht verhindern das sie sinkt.

Gegen Abend hat sich dann das Wetter soweit beruhigt, das wir uns zum Landgang entschließen. Die Motorjacht war nicht der einzige Pechvogel. Wie wir von deutschen Seglern die an der Pier eines Restaurants abgewettert haben erfahren, hatte eine große 50 Fuß Yacht von Sunsail auch kein Glück. In der Nacht ist die Mooringleine gerissen und sie sind mit dem Heck auf den Steg geknallt. Offensichtlich haben sich die Schäden aber im Rahmen gehalten denn sie sind kurz darauf ausgelaufen…… auch kein Spaß!

Wir vertreten uns ordentlich die Beine und unseren Plan im Restaurant essen zu gehen streichen wir nachdem wir den schmuddeligen Ort besichtigt haben. Egal ob am Strand, in den Ruinen oder auf den Hügeln…. überall findet sich achtlos weggeworfener Müll. Es ist offensichtlich das es im Restaurantbetrieb keine Frauen gibt, drei junge Türken versuchen hier ihr Glück zu machen……….alles stinkt nach altem Fett und man ist sich nicht sicher ob man am Tisch kleben bleiben würde…… Nein so schlimm ist es nicht, aber wir haben schon bessere Plätze gesehen und nachdem der Wirt und seine 2 Helfer den ganzen Tag mit dem Versuch das Motorboot zu retten verbracht haben, können wir nicht glauben das die Vorspeisen „ganz frisch gemacht sind“.

Ich weis nicht ob es am „Stürmchen“ lag, aber irgendwie wird die Bucht zu keinem meiner Favoriten…………….Blacky bezeichnet den Ort als wild romantisch….. aber eher wild als romantisch!

Diesen Abend kommt das Donnern nicht von den Gewittern…. es sind Schüsse, es wird vermutlich für die Speisekarte gejagt ;-)

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N 36° 34' E 28° 00'

Ein wenig "Südstürmchen"

September 11, 2009

Wie schon öfter muss ich auch heute ein wenig zum Aufbruch drängeln…… Blacky hat inzwischen jegliches Zeitgefühl verloren (Gottseidank) und würde (glaube ich) manchmal gerne noch länger an einem Fleck bleiben. Auch ich würde mir manchmal wünschen gleich ein paar Tage an einem der schönen Orte bleiben zu können, aber jetzt müssen wir erst einmal nach Marmaris um unseren Vertrag zu machen………….danach haben wir ja dann noch ein bisschen Zeit zum trödeln.

Also brechen wir nach dem Frühstück wieder auf und nehmen Kurs auf Cap Karaburun. Bei leichten Winden können wir das ein oder andere Stück segeln, aber alles in allem ist es eher dümpeln als segeln. Als dann nach 2 Stunden das erste Gewitter über Simi zu sehen ist beschließen wir doch ein wenig Gas zu geben und schalten die Maschine ein. Heimlich still und leise hat sich eine richtige Gewitterfront zusammengebraut und der Himmel sieht alles andere als friedlich aus. Nachdem wir ja schon von Kroatien die heftigen Gewitter kennen wollen wir so schnell als möglich eine sichere Bucht anlaufen und bergen die Segel.

Der einsetzende leichte Regen entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einer wahren Sintflut oder haben wir uns verfahren und dies ist der Monsun?

Auf jeden Fall holt uns das erste heftige Gewitter kurz nach dem Cap ein. Wir stehen schon fast vor der Bucht als es so richtig loslegt und wir bei absolut Null Sicht, Böen und Starkregen im 90 Grad Winkel von der Küste ablaufen müssen, da es unmöglich ist bei diesen Bedingungen die Einfahrt in die uns unbekannte Bucht zu finden. Zum Glück dauert der Spuk nicht lange und wir nutzen die erste Gelegenheit als die Sicht wieder besser ist um uns in die Bucht zu tasten. Es bleibt vorerst etwas ruhiger und wir können bei mäßigem NW-Wind einen Ankerplatz suchen.

Leider wieder einmal wie schon so oft sehr schlechter Ankergrund und wir brauchen einige Versuche bis der Anker hält, aber immerhin er hält. Es bleibt regnerisch und man hört die Gewitter rund herum toben. Nach und nach treffen immer mehr Yachten ein und es wird voller in der Bucht. Einige Crews sind offensichtlich froh die Leinen festmachen zu können.

Als ein Fischer sein kleines Boot auf die andere Seite der Bucht verlegt werden wir misstrauisch und beobachten mit Argusaugen das Barometer…… es ist zwar schon seit gestern Nachmittag am fallen, aber niemals dramatisch schnell…….

Als Blacky nach einer stärkenden Brotzeit das Geschirr im Meer vorspült, holt er mich mit einem Schrei aus der Kajüte. Neben dem Schiff sind riesige Fische und balgen sich um die Essensreste. Nichts wie raus mit der Angel! Keine Sekunde später beißt auch schon der Erste. Ein wahres Monster. Ich habe ihn schon halb aus dem Wasser, als er sich mitsamt Haken und Angelschnur davon macht. Shit…… Okay, dann mit der Schleppleine. Kaum ist die zweite Leine im Wasser zupft es schon wieder……..aber kein Glück! Auch diesmal macht sich der Fisch mit dem Köder auf und davon. Man sieht noch die Biss-spuren im Gummiköder. Das wäre ein echtes Festmahl geworden :-(

Bis ich dann die wirklich dicken Haken mit Stahlvorfach an der Leine habe sind die Fische leider verschwunden…….

Aber Geduld zahlt sich aus! Offensichtlich ist es nicht nur ein Gerücht das Fische bei Gewitter besonders gut beißen. Es geht tatsächlich noch einer an den Haken. Er ist zwar lange nicht so groß wie die ersten aber immerhin doch ca. 30cm lang. Und ich bekomme ihn tatsächlich auch aus dem Wasser. Doch was ist das?!?! So einen habe ich und auch Blacky noch nie gesehen und auch das Fischbestimmungsbuch hilft nicht weiter……..

Als dann Blacky noch verkündet er kann ihn nicht essen weil er ihm in die Augen geschaut hat, wird er nach der Fotosession schweren Herzens in die Freiheit entlassen. Also doch Nudeln heute Abend!

In meinem Feuereifer endlich mal einen Fisch zu fangen ist die Zeit wie im Flug vergangen. Das Barometer fällt immer noch (seit gestern Mittag nun 10 Punkte) und auch der Himmel ist nicht wirklich freundlicher geworden…….

Kurz bevor es dunkel wird beschließen wir sicherheitshalber doch den zweiten Anker nach SE auszubringen. Bald darauf fängt es auch wieder an und die nächsten Gewitter ziehen über uns hinweg. Ein wahres Feuerwerk an Blitzen erleuchtet die Bucht und heftige Böen fegen über das Wasser. Inzwischen hat der Wind die Richtung geändert und weht……logisch aus SE. Soll dies unser erster Südsturm in der Türkei werden?!?!

Ja er wird es! Zumindest ein „Stürmchen“. Die ganze Nacht pustet es mit bis über 30kn in der halbwegs geschützten Bucht. Begleitet von heftigen Regenschauern und inzwischen auch unangenehmen Seegang, so das Blacky aus der Vorschiffskoje flüchtet. Die meiste Zeit gehen wir Ankerwache, aber alles hält. Ohne den vorsorglich ausgebrachten zweiten Anker hätte es aber sehr spannend werden können, so war es nur ungemütlich. Gegen 0300 Uhr morgens geben die ersten Yachten auf und verziehen sich von den Stegen bei den Restaurants und ankern frei…… war wohl doch kein so guter Platz.

Die Nacht wird sehr anstrengend und an Schlaf ist nicht wirklich zu denken…………

 

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N 36° 40' E 28° 02'

Eskorte in die Ziegenbucht

September 10, 2009

Nachdem wir noch die „Verabschiedung“ der Raki-Geschädigten beobachtet haben (wieder mit viel Musik und Tanz, die hatten echt Spaß!) brechen auch wir gegen Mittag auf. Heutiges Ziel ist der nächste kleine Golf.( Jesilova Golf)…. oder sollen wir sagen große Bucht?

Das Wetter ist sehr ruhig und fast kein Wind. Zuerst ist es noch schönes segeln und wir denken schon darüber nach ob wir gleich ums nächste Cap sollen?!?!?

Aber wieder einmal sind wir sehr unentschlossen…………..gehen dann aber den kurzen Weg nach Kizil Adasi. Es ist schon manchmal schwer so wichtige Entscheidungen zu fällen :-) :-) :-)

Kaum ändern wir den Kurs, ist auch schon der Wind weg und wir brauchen mal wieder unseren Diesel. Der Jesilova Golf liegt genau gegenüber Simi, einer griechischen Insel und wir können die eine oder andere Yacht beobachten wie sie sich auf den Weg zu einem Abstecher macht.

Jedoch werden so einige Kurse wieder geändert als plötzlich 3 Torpedoboote der türkischen Marine in den Golf einlaufen…………

So einen Geleitschutz hätten wir dann doch nicht erwartet :-)

Hinter der Insel Kizil (kurz vor Bozburum) wollen wir ankern, es ist jedoch nicht einfach einen guten Platz zu finden. Alles sehr tief 15 – 20m, schlechter Grund oder schon besetzt. Letztendlich finden wir aber doch einen schönen Platz neben einer 59 Fuß Yacht vor Landleinen. Klares Wasser, aber unendlich viel Müll am Ufer. Hier wurde schon ein kleines Paradies zerstört. Ich kann selbst beobachten wie ein Fischer einen gut gefüllten Müllsack auf die unbewohnte Insel wirft und sich nicht mal darum kümmert als die Hälfte im Meer landet. Schade auf die Art wird natürlich ein Stück fast unberührte Natur auf lange Zeit zerstört und der Fischer ist sich der Konsequenzen wahrscheinlich nicht mal bewußt.

Trotz Müll immer noch ein schöner Platz, mit viel Grün und einer ganzen Horde Ziegen. Wir taufen sie kurzerhand die „Ziegenbucht“ und hoffen das die Fischer nicht zu viel Plastikabfall entsorgen müssen………….

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N 36° 41' E 27° 58'

Gewürzduft und türkische Wirte

September 09, 2009

Hilft nix, irgendwann müssen wir ja doch weiter…… auf jeden Fall werden wir nochmals wiederkommen. Wenn nicht dieses Jahr, dann mit Sicherheit in einem der nächsten.

Nachdem wir noch einen abschließenden Kreis durch den Rest der Bucht von Keci Bükü gedreht haben, werden die Segel gesetzt und wir kreuzen Richtung Dirsek Bükü. Eine Bucht die nur auf dem Wasserweg zu erreichen ist. Es gibt keine Straße, keinen Feldweg, nicht mal die Esel finden den Weg dorthin (außer die Zweibeinigen auf ihren Yachten ;-)). Einziges Gebäude ist ein bekanntes Restaurant mit gutem Ruf, das den Sommer über die Yachties umsorgt.

Zuerst wird aber gesegelt! Getreu dem Motto eine Yacht ein Segler, zwei Yachten eine Regatta messen wir uns mit einer Amel. Und wir können voller Stolz verkünden…… die Runde geht an uns.

Der Wind im Golf ist sehr gewöhnungsbedürftig und jede Ecke hat ihre eigene Windrichtung und Windstärke, aber immerhin werden es diesmal nicht mehr als 25kn. Alles in allem schnelles und entspanntes Segeln.

Rechtzeitig bevor es wieder anstrengend werden kann erreichen wir die Bucht und werden von einem netten Fischer an einen guten Platz gelotst. Blacky muss nicht einmal ins Wasser um die Heckleinen an Land zu bringen, das übernimmt auch der freundliche Fischermann. Er vertäut uns an einer der vielen ausgelegten Tampen. Hier wird wirklich viel getan um es den Seglern einfacher zu machen.

Die Bucht ist riesig, absolut klares Wasser und von Land ein überwältigender Gewürzduft…….

Der Fischer lebt offensichtlich den Sommer über hier in der Bucht und hat für sich und seine Frau eine „Art von Unterstand“ an Land gebaut. Es ist unglaublich mit wie wenig die Menschen hier leben können…. und das ohne unglücklich zu sein… nein im Gegenteil! Das strahlende Lachen zeigt wie glücklich sie sein müssen.

Nachdem wir richtig angekommen sind, werden wir dann nochmals per Handschlag begrüßt und der Fischer verkündet mit Stolz auch ein Kapitän zu sein und zeigt dabei auf sein kleines Fischerboot. Natürlich versucht er dann ein paar Waren an den Mann zu bringen, aber vollkommen unaufdringlich und sehr zurückhaltend. Wir erstehen eine Flasche türkischen Wein und bestellen für morgen Früh frisches Fladenbrot bei seiner Frau. Dieses lecker Brot wird noch ganz traditionell im Steinofen von ihr gebacken, da sind wir schon mal neugierig.

Es gibt viel zu sehen in der Bucht und unendlich schnell ist der Nachmittag wieder vorbei. Inzwischen hat der Wind draußen gut zugelegt, wie eine der Gulets eindrucksvoll demonstriert. Mit dem Vorsegel als Flagge am Masttop wehend läuft sie in die Bucht und geht vor Anker. Es hat das komplette Segel aus der Nut der Rollanlage gezogen und sie haben alle Mühe das riesige Tuch zu bändigen. Leider nicht ohne Verluste. Obwohl die Besatzung flink wie Wiesel in die Masten klettert, fällt der Radar dem schlagenden Segel zum Opfer. Immerhin können sie, nachdem sie das Fall gekappt haben wenigstens das Segel retten. Pechvögel………. (vielleicht hat das Schiff einfach nur den falschen Namen???)

Als es dann schon dunkel ist, machen wir uns auf den Weg um herauszufinden, ob der Gute Ruf des Lokals tatsächlich gerechtfertigt ist. Als wir ankommen ist erst mal kein Tisch mehr zu bekommen…….. Flottilientag! Eine ganze Horde niederländische und englische Crews, aber wir haben Glück und für uns wird gerade ein Platz frei und der Abend wird zum Erlebnis.

Das Essen ist fantastisch (offenes Vorspeisenbuffet, frischer gegrillter Fisch) und die Crews samt Wirt sind für das Entertainment zuständig. Es wird eine echte Show mit Tanz und Gesang geliefert, das wir aus dem staunen nicht mehr raus kommen……….erstaunlich was Raki aus Menschen machen kann:-)

Auf jeden Fall ein wirklich unterhaltsamer Abend, es stört nicht einmal das die Musik noch lang bis in die Nacht spielt.

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N 36° 45' E 28° 07'

Wenn die Zeit stillsteht

September 08, 2009

Wenn irgendwo die Zeit stillstehen kann, dann hier in Keci Bükü…….

Es ist so ein Fleckchen Erde, oder soll ich sagen Wasser, das soviel Ruhe und Frieden ausstrahlt, das man gerne noch ein wenig Zeit vertrödelt………….

Eigentlich wollten wir ja heute schon weiter Richtung Marmaris, aber irgendwie ist der Antrieb einfach nicht da. Diese malerische Bucht zwischen den von Kiefern gesäumten Steilhängen, die kleine Insel mit dem alten Fort, die Zikaden, der Uhu und die wilden Hasen……. nicht einmal die Gullets mit den Touristen die den versteckten Wasserfall besuchen wollen, können den Frieden stören.

Nicht umsonst liegt manche Yacht den halben Sommer hier vor Anker. Wir beschließen zumindest noch einen Tag hier zu bleiben, mal sehen ob es uns dann morgen weiter zieht.

Heute ist auch der erste Tag, seitdem wir Montenegro verlassen haben, an dem wir Regenwolken sehen. Passend zu unserer Stimmung gibt sich auch die Natur. Selbst hier in der Türkei merkt man den nahenden Herbst. Es ist zwar immer noch sehr warm tagsüber und das Meer lädt nach wie vor mit unglaublichen Temperaturen zum baden ein, aber es ist trotzdem ein Wandel zu bemerken.

Die Nächte werden kühler und inzwischen braucht man wirklich einen dicken Pulli um noch spät draußen sitzen zu können.

Während ich am Computer sitze und mir nochmals die letzten Tage in Erinnerung rufe, geht draußen langsam die Sonne unter. Es brauen sich Gewitterwolken zusammen und die Gegend bekommt eine fast mystische Ausstrahlung. Eigentlich sah es schon den ganzen Tag so aus als würde es jeden Moment regnen, aber die Sonne hat sich doch immer wieder durchgekämpft. Auch jetzt ist das Wetterleuchten nur ein Vorbote……. es bleibt ruhig, relativ warm und fast windstill.

Wieder brennt der Grill und wir fragen uns wo die Zeit eigentlich hingekommen ist…………

 

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N 36° 45' E 28° 07'

Die Heimat rückt näher

September 07, 2009

Es wurde tatsächlich eine ruhige Nacht…… und das in einer Marina. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Es ist wirklich friedlich hier und wir schaffen es endlos lang auszuschlafen…… dann ruft die Pflicht.

Hier in der Marina haben wir W-lan und es wird Zeit sich um die Heimflüge zu kümmern. Es hilft nichts, aber seitdem wir die Ägäis verlassen haben, haben wir auch ein Stück Freiheit zurückgelassen. Ab der Türkei wird bewusst das es ein Ende gibt und wir langsam aber sicher auch wieder an Zuhause denken müssen.

Es ist nicht so das wir nicht gerne an Daheim denken, an all die Freunde und die Familie! Natürlich habe wir sie auch vermisst. Es war jedoch auch ein unvergleichliches Gefühl ohne Verpflichtungen das Jetzt und das Hier genießen zu können. Ohne Zwänge (außer die der Natur) zu leben und alles auf das Wesentliche zu beschränken. Es ist unglaublich wie sich Wertigkeiten in so einem kurzen Zeitraum verschieben können.

Irgendwie sind wir dann nicht wirklich traurig, das der einzig vernünftig finanzierbare Flug erst am 12.10.09 zu bekommen ist. Vor einer Woche sah das Ganze noch anders aus. Es müssen sich tatsächlich noch viele kurzfristig dazu entschlossen haben in die Türkei zu fliegen. Nach einem Gespräch mit Blackys Arbeitgebern (eigentlich müsste er am 12.10 schon wieder arbeiten) können wir buchen. Sie sind wie immer sehr entgegenkommend und unkompliziert……. ein Tag hin oder her…. egal, aber du bringst Weißwürste mit!

Ich kann nicht oft genug betonen wie dankbar wir für solche Chefs sind! Die Welt bräuchte echt mehr davon! Werner, Stefan, danke nochmals……. das werden wir nie vergessen!

Also Flug gebucht und das Marinapersonal ist noch so nett uns die Bestätigung auszudrucken. Kurz darauf legen wir ab. Keine sm später, fällt um die Ecke hinter der kleinen Insel unser Anker. Yacht Marina Marmaris hat nochmals die Reservierung bestätigt, also sind wir nicht mehr in Eile und können den schönen Fleck hier noch ein wenig genießen.

Es ist traumschön und einzig die Tatsache das alles irgendwann ein Ende hat lässt uns ein klein wenig traurig sein………..

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N 36° 46' E 28° 07'

Traummarina oder Marina Traum?

September 06, 2009

So langsam nimmt der mediterane Schlendrian wieder überhand! Okay ich gebe zu es war lang gestern, und deshalb finden wir heute auch keinen Weg aus der Koje…….. wahrscheinlich ist auch einfach nur mein Kopf zu dick um ihn durch die schmale Kojentür zu pressen :-)

Irgendwann werde ich dann aber doch mit frischem Kaffee (den hätte eigentlich ich machen sollen) aus der Koje gelockt. Ich nehme das Vorluk………das ist breiter :- )

Bewundernswerterweise ist heute Blacky derjenige der fit ist und ich hänge in den Seilen, das liegt nur daran das ich all den Sekt trinken musste :-)))))

 

Nach einem kräftigen Katerfrühstück und ein paar erfrischenden Bädern, bin ich soweit wiederhergestellt das wir um 1330 Anker lichten können und Kurs auf die Marti Marina nehmen. Die Marina wird von fast allen Seglern als „Unvergleichlich und Traumschön“ bezeichnet und Blacky wollte seinen Geburtstag hier feiern. Außerdem wollen wir uns selbst von der beschriebenen Schönheit überzeugen und versuchen (falls sie uns gefällt) ev. einen Jahresplatz hier zu bekommen.

 

Nachdem wir gestern schon die meisten Meilen auf dem Weg hierher im Kielwasser gelassen haben, ist es heute nur noch ein kleines Stück bis zur Marina und wir können bei leichten Winden trödeln. Mit zwischen 3 und 4 km Fahrt erreichen wir um 1700 Uhr Marti und beschließen gleich in der Marina anzulegen. Der Plan vorher noch zu ankern und baden zu gehen wird Aufgrund des großen Andrangs verworfen.

Auf unser funken wird sofort und freundlich reagiert und kurz darauf liegen wir auch schon an der Mooring. Das gesamte Personal ist sehr hilfsbereit und nett und gibt das Gefühl gut aufgehoben zu sein.

Marti Marina liegt malerisch in mitten von Nirgendwo und hat einen unwahrscheinlichen Charme. Nur im Detail ist zu erkennen das sie ihre besten Zeiten hinter sich hat……….sie ist halt einfach nicht mehr neu! Auf jeden Fall gefällt sie auch uns sehr gut und wir fragen nach einem Jahresplatz. Leider bekommen wir eine Absage…….. für den Winter 15.Okt. Bis 15. April kein Problem, aber dann? Und das ganze für 1300 Euro / 6 Monate?! So schön ist sie dann doch nicht.

Wir genießen die Zeit und erkunden jede Ecke. Schwimmbad, Beach, Restaurant, antike Ruinen, Werft und Shop……. Am Abend krönen wir den gelungenen Tag mit einem Festmahl im Marina-Restaurant. Einfach Genial!!!!!! Blacky ist überzeugt, das war das beste Essen auf unserm bisherigen Törn. (Ich hoffe er hat nicht meine Bordküche mit einbezogen ;-))

Also rundum passt alles, wir fühlen uns wohl und sind jetzt endgültig sicher mit der Yacht Marina in Marmaris die richtige Wahl getroffen zu haben. Ausnahmsweise gibt es keine Störenfriede und es wird eine angenehme und ruhige Nacht.

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N 36° 45' E 27° 53'

Wenn die Sektkorken knallen

September 05, 2009

Langsam aber sicher stellen wir unsere Gewohnheiten wieder um. Früher sind wir eigentlich nie vor Mittag ausgelaufen…… erst die Ägäis hatte uns verändert und zu Frühaufstehern gemacht.

Die Türkei bietet aber wieder so viele Möglichkeiten in näherer Umgebung eine sichere Bucht zu finden, das man auch mal etwas später auslaufen kann ohne gleich eines auf die Mütze zu bekommen.

So lassen wir uns heute auch gehörig Zeit bevor wir zu hoch gesetzten Zielen aufbrechen. Ich backe frisches Brot (das dauert leider immer so um die 2 Stunden) und genieße den Morgen. Wir wollen heute ca. 25sm nach Osten und haben uns dort eine schöne Bucht ausgesucht in der wir Blackys Geburtstag begießen wollen.

Kurz vor 1300 Uhr lichten wir den Anker und laufen aus. Keine 10 min später sind die Segel gesetzt und wir nehmen Kurs E. Kaum sind wir aus dem Landschutz der Bucht, legt der Wind kräftig zu und zeigt was in ihm stecken könnte wenn die Grundbedingungen schlechter wären. So aber haben wir das Glück eine gute Brise zu genießen die uns von hinten unserem Ziel entgegen schiebt.

Wie schon so oft an dieser Küste ändern sich die Bedingungen aber von Kap zu Kap und keine 2 Stunden später brauchen wir die Maschine um uns unserem Ziel zu nähern. Ab Ince Burnu ist fast kein Wind mehr. An Steuerbord liegt jetzt die griechische Insel Simi und die Versuchung ist groß. Bisher hat jeder nur von dieser Insel geschwärmt…… wir werden sie uns für später aufheben.

Zwar sind wir uns seit Turgutreis ziemlich sicher das das mit dem „kleinen Grenzverkehr“ hier nicht so eng gesehen wird, wir wollen aber zuerst noch ein paar Stimmen hören die schon länger in dem Revier unterwegs sind. Auf jeden Fall hatten wir in Turgutreis in der Marina einige Schiffe wieder getroffen (Dauerliegeplätze) die wir keine 24 Stunden vorher noch in Leros in der Bucht gesehen haben………keiner von ihnen war beim Hafenkapitän! Also gehen wir mal davon aus das alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.

Trotzdem widerstehen wir der Versuchung und fahren weiter den geplanten Kurs nach Kuruca Bükü, wo wir uns ein nettes Plätzchen suchen wollen. Unterwegs sehen wir auch erstaunlicherweise wieder eine der Karetta Schildkröten direkt neben dem Schiff. Auch hier haben sie Brutplätze und ich bin noch lange begeistert wieder eines dieser Urzeitwesen gesehen zu haben.

Trotz der langen Strecke schaffen wir es um kurz nach 1800 einen schönen Ankerplatz in der Bucht zu finden. Wie schon in Knidos ist es auch hier schon ziemlich voll, aber für unsere Good Luck findet sich immer noch ein Plätzchen.

Die Bucht besticht durch die unwirklichkeit der rauen Felsen und Klippen, sowie der schmalen bewaldeten Landzunge auf der ein Ferienresort mit Restaurants untergebracht ist. Kaum ist der Anker im Wasser wird es friedlich und fast windstill. Wir vertreiben uns die Zeit mit baden, schnorcheln und grillen bis es dann endlich 2400 Uhr ist und wir auf Blackys Geburtstag anstoßen können……….. Heute wird er 74….. oh Entschuldigung, ich meine natürlich 23,5 Jahre alt.

Ausnahmsweise nehmen wir keine Rücksicht auf die Natur und lassen den Sektkorken im hohen Bogen ins Meer fliegen……… (Ich hoffe es ist uns verziehen)

Da es so friedlich und still ist lassen wir uns sogar noch zu einem Mitternachts-Bad hinreißen. Der Abend ist ein Traum und wir werden ihn mit Sicherheit nicht zu schnell vergessen……………

Nur Blacky hat ein schlechtes Gewissen und hofft das kein Fisch Kopfschmerzen hat :-)…….

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N 36° 41' E 27° 22'

Segeln, segeln, segeln.....

September 04, 2009

Als sich die Bucht wieder mit den Ausflüglern aus Bodrum füllt holen wir den Anker und machen uns auf den Weg das nächste Kap auf dem Weg nach Marmaris zu runden.

Es wird ein Tag der ganz unter dem Motto des segelns steht. Es gibt einfach alles….. zuerst kräftig Wind von hinten der uns bis auf die Höhe der griechischen Insel Kos schiebt, dann nahezu Flaute. Wir kreuzen gegen den drehenden Wind bis wir kurz vor dem Kap wieder auf eine kräftigere Brise stoßen die uns ums die Ecke schiebt. Von 6,5kn Fahrt mit Reff im Großsegel bis 2,5kn hoch am Wind war heute wirklich alles vertreten. Nach 23sm segeln runden wir das angeblich manchmal unpassierbare Kap Krio und laufen in die Bucht von Knidos ein. Ein Wrack eines großen Frachters, das auf den Klippen vor dem Leuchtturm liegt, zeigt eindrucksvoll das es hier manchmal wirklich ungemütlich sein muss.

Als wir in die Bucht von Knidos einlaufen ist sie schon gut gefüllt mit Yachten aller Größen und Formen. Es bestätigt sich die Aussage im Hafenführer das sie sehr beliebt ist. Kein Wunder,denn man liegt direkt neben der antiken Ausgrabungsstätte, absolut geschützt hinter einem Wellenbrecher und es gibt eine kleine Pier mit Restaurant. Was braucht man mehr. Wir finden noch ein schönes Plätzchen und auf den zweiten Anlauf hält auch der Anker.

Wir dachten zwar die Bucht sei schon relativ voll als wir kamen, wurden aber bald eines besseren belehrt. Immer mehr Yachten finden doch noch irgendwie ein Plätzchen. Es ist einer dieser Orte die nie langweilig werden…… ein einziges kommen und gehen.

Unangenehm fällt nur eine kleine deutsche Yacht (ca.10m) auf, die mit Ankerleine (nur kurzer Kettenvorlauf) direkt neben uns ankert. Sie liegt so dicht neben uns das nichts anderes übrig bleibt als Fender auszubringen. Obwohl es uns widerstrebt holen wir schließlich 5m Kette um zumindest ein wenig Abstand zwischen die Schiffe zu bringen. War eine weise Entscheidung, denn kurz darauf dreht der Wind….zwar nur geringfügig, es hätte aber gereicht.

Nachdem die andere Yacht jetzt keine 3 Meter hinter unserem Heck liegt, wird das grillen verschoben, wir wollen sie ja nicht noch in Brand stecken :-)

So genießen wir noch ein wenig die Atmosphäre der antiken Stätte, die vielen Yachten die kommen und gehen und fallen dann nach diesem langen Segeltag todmüde in die Koje.

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