Volvo Ocean Race - Kosatka

N 38° 20' W 00° 29'

Arrival in Alicante

September 15, 2008

VO70 "Kosatka" has arrived in Alicante …

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N 36° 24' W 01° 21'

Warmer and warmer ...

September 14, 2008

VOR Blog 20080913 – Notfall PDFDruckenE-Mail

Innerhalb weniger Stunden sind wir in den Sommer gekommen. Die Strasse von Gibraltar war noch kuehl, im Alboranmeer ist es sommerlich warm, die Sonne ist staerker, obwohl sich die Breite nicht mehr geaendert hat.

Besonders merkbar ist das waermere Klima an einer Unzahl unangenehmer Gerueche geworden. Jeder stinkt etwas anders, die Nouancen lassen sich nicht wirklich naeher beschreiben.

Kurz vor Gibraltar hat der Wind auf Ost gedreht und so wie in bisher 80 Prozent der Faelle kreuze ich durch die Strasse, auf der Nordseite des VTS. Mehrere Segelwechsel und Reffmanoever spaeter sind wir durch und vor uns liegt das Alboranmeer mit 20kn Wind aus Ost und einer steilen unagenehmen See, aber wenigstens warm ist es.

Heute Nacht setzen wir ein paar Segler in Almeria ab und morgen Abend planen wir in Alicante zu sein.
Wieder haben wir eine bemerkenswerte Arbeitsliste zusammen, sie ist aber lange nicht mehr so umfangreich wie die letzten und beinhaltet auch viele organisatorische Dinge die wir fuer die erste Etappe noch aendern wollen.

Hatten gestern Nacht eine Notfallsuebung mit einem Schwerverletzten an Bord, den wir mit Hilfe des Marinespitals Derriford per Satcom geloest hatten. Die Uebung war in Zusammenarbeit mit dem Rennveranstalter VEMUK durchgefuehrt worden und hat Stig und mich als die on board Medics involviert.

lg,
Andreas

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N 35° 59' W 05° 38'

Gibraltar Strait

September 14, 2008

VO70 has passed Gibraltar Strait.

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N 37° 21' W 09° 15'

Jibe

September 12, 2008

20090912
Ich hatte gerade die genialsten 2 Stunden segeln. Wir naeherten uns dem Anlieger um zu halsen, das Boot segelte konstant 23, 24 kn unter vollem Gross, Stagsegel und A6 Spi. Rein ins Oelzeug, raus an Deck und hinter das Rad. Starkwindhalsen steuern Stig oder ich. Kaum am Rad legt der Wind zu, das Boot hebt den Bug aus dem Wasser, die Gischt steigt auf der Hoehe der grossen Cockpitwinschen meterhoch in die Luft und wir ueberholen die hohen Atlantikwellen mit 28 bis 30kn. Wenn der Bug eintaucht, erzeugen die Sprayrails einen Tunnel aus Wasser in dem sich der Bugmann, Oleg oder Mike sicher aufhalten koennen und nicht wie auf den anderen Booten weggespuelt wird. Immer wieder legt der Wind auf 36, 37kn zu, die Bootsgeschwindigkeit steigt auf bis zu 32kn, aber nicht nur in Rutschern die Wellen hinunter, die Wellen sind eher im Weg bei dieser Geschwindigkeit. Mein Puls ist auf gut 145, Schwerarbeit mit hoechster Konzentration. Die Fahrbahn verschwindet hinter Gischtwaenden, die auf mich zufliegen, ich kann mir den Strassenverlauf nur noch merken und das Boot unter mir spueren, sensationelles Segeln, das Boot ist grossartig, Rob Humphreys versteht sein Handwerk.
Ah ja, halsen wollten wir. Kurz mit Stig abgestimmt, auch er meint, das ein Reff sicherer waere. Auf Anhieb loest sich das Schloss am Masttop, auch bei diesem Druck koennen wir ohne anzuluven reffen und was vorher teilweise unkontrollierbare Power war ist jetzt solider Schub, wir sind nicht langsamer geworden.
Alle stehen an Deck fuer die Halse bereit, der Wind holt kurz zum Atmen aus und wir legen bei nur 30kn auf einer netten 5m Welle eine Hals hin, als waer nichts. Zuerst holen sechs Grinder das Gross in die Mitte, schalten dann um auf die Schotwinsch und Kurbeln die 360qm A6 auf der neuen Seite dicht. Das Leben kann so einfach sein. Fuer alle B-schein Aspirante, auch wenn das eventuell nach der neuen Pruefungsordnung nicht mehr so wichtig ist: Beim Halsen Stuetzruder nicht vergaessen, man waere frueher deswegen durchgefallen.
Position: 37,22.56N , 9,13.94W
Speed: 23 knots, Course: 132 deg.

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N 38° 10' W 09° 51'

Full speed

September 12, 2008

20090912
Since we tacked after passing the front of that big low somewhere south of Ireland, we had some of the best sailing one can imagine. Across the Biscay it was wet and wild, firehose reaching in 25 knots of wind, straight to the northwestern tip of Spain. Conditions on board we hardly livable with the boat jumping and water literally everywhere. Most guys on board had their thermals on as the temperature was far from being pleasant. Still it was great sailing at the backside of the front, nice waves. But one thing we knew for sure, it could only get better. Right after passing Cape Finisterre, we felt warm airpockets hitting the boat now and then, a clear sign for change. Still a hurdle had to be mastered before being allowed to leave North European waters. While reaching at around 20kn the port rudder suddenly lost control, speed went down to 15kn, the wake showed a lot of turbulence and the helm was vibrating heavily. Something had wrapped around the rudder, we tried to slow the boat down, but couldnt get rid of whatever it was. So jib down and gybe. With the keel still on starboard, the boat ended with lots of heel and the airborne port rudder lost whatever it had caught.
We saw our first whale on the trip, well, not really, we only saw the fountain emerging 200m to our port side as the animal underneath didn’t surface. Sure our friends from the WDCS can identify the species even with this little information.
As the wind freed right after the cape to become the Portuguese Trade the spinnaker went up and is pulling us south since then, giving us great sailing I big waves, sunny skies during day or a great moon in the night. I always liked the Spanish and Portuguese coast for sailing, be it because of the European Star championships in Cascais, the cruising along this coast or the victory in leg two of the Hongkong Challenge Race 12 years ago.
With the whole variety of conditions we have on this trip it’s a great dress rehearsal for what lies ahead.  Wouter is great at developing our strategy to get south, Stig at finding better boat speed, Nick at testing the systems and everyone at contributing as much as everyone can. I try to keep the communication going and to facilitate them  all. For now it’s a happy crew, people get on well with each other, knock on wood it stays like that. Sure I will keep an eye on it.
As Ken Read  wrote recently, nobody really knows whether  they are quick or not. Not different on Kosatka. We are confident, we like our boat and would still choose it if we could. The in port race in Alicante will be a first hint, but nothing more. At the first waypoint at Fernando de Noronha we will have seen all the boats in a variety of conditions to be able to understand the different boats.
Position: 38,10.10N , 9,46.64W
Speed: 24 knots, Course: 203 deg.

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N 42° 17' W 13° 53'

Atlantic

September 11, 2008

Atlantic

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N 47° 56' W 07° 02'

Day 2 - Durch die Front

September 10, 2008

Wieder mitten am Atlantik, wieder in ein Tief nur diesmal hart am Wind um hinter der Front den West- und spaeter den Nordwestwind fuer die Fahrt nach Sueden zu nutzen. Draussen ist es nass, rau und rumpelig mit 12kn am Wind.

Ben hat uns wirklich Krautfleckerl mitgegeben, oder zumindest so etwas aehnliches. Wir mussten nur noch zwei Komponenten zusammenruehren und heiss machen. So aehnlich haben wir ja auch unser Schiff gebaut.

Das Schiff ist schneller geworden durch den Umbau und in vielen Bereichen eine Stufe besser und zuverlaessiger. Ausser beim Mast kommt eigentlich kein Wasser mehr herein, nur was wir selbst beim Niedergang mit herein nehmen.

Auch unsere Kommunikationssysteme sind vollstaendig mit dem Fleet Broadband von Inmarsat, das uns nun Datenuebertragung mit ISDN Geschwindigkeit ermoeglicht.

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N 50° 18' W 02° 15'

Day 1

September 09, 2008

Wir sind noch weggekommen heute, war nicht einfach. Um 6 am Schiff gewesen und die Shore Crew schon vorgefunden. Um 10 das erste Mal ausgelaufen und den Mast kontrolliert.

D3 muste angezogen warden und der Mastfuss nach achtern, ausserdem die Kielhydraulik abdichten, Um 4 endgueltig ausgelaufen und jetzt Richtung franzoesische Kueste unterwegs, am Abend eine Wende und dann Richtung Westen zum naechsten Tief.  Morgen durch die Frontm dann Wenden und ab in den Sueden. EinTeil unseres Teams, Ruth, Andrea und Pau l sind schon dort und bereeiten die Basis fuer die naechsetn 4 Monate vor.

Grüße,
Andreas

www.segelwelt.at

Position: 50,18.29N , 2,17.8W

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N 50° 34' W 02° 26'

Day 1 - Abfahrt

September 09, 2008

Abfahrt Portland

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